Unsere Vision: Eine Fachstelle für Experimentelle Archäologie

Die Experimentelle Archäologie (EA) gewinnt als Teilbereich der Archäologie laufend an Bedeutung. Durch wissenschaftliche Methoden, Techniken oder Analysen und mittels kontrolliertem, reproduzierbarem Experimentieren überprüft sie archäologische Interpretationen und führt auf diese Weise zu neuen archäologischen und historischen Erkenntnissen.

In der Schweiz ist die Experimentelle Archäologie in der universitären Forschung und Lehre, in der Archäotechnik sowie in der Vermittlung durch Museen und archäologische Parks vergleichsweise wenig verankert. Dies beeinträchtigt den Erkenntnisgewinn aus dem reichhaltigen archäologischen Erbe auf schweizerischem Gebiet und erschwert einen historisch korrekten Zugang breiter Bevölkerungsschichten zum konkreten Leben und Arbeiten in früheren Zeiten.

Um die Professionalisierung und Verankerung der Experimentellen Archäologie in der Schweiz zu fördern, planen wir deshalb die Gründung einer Fachstelle, welche auf wissenschaftlich fundierter Basis die dafür erforderlichen Aufgaben wahrnimmt. Sie soll allen Regionen der Schweiz, allen historischen Epochen, allen relevanten wissenschaftlichen Disziplinen sowie der Forschung, der Lehre und der Vermittlung verpflichtet sein.

Die Fachstelle ist damit Teil der Gesamtstrategie von
"Experimentelle Archäologie
Schweiz (EAS)"

Unsere zentralen strategischen Schwerpunkte sind:

  • Förderung der EA in Wissenschaft, Forschung und Lehre
  • Förderung der Weitergabe von Erkenntnissen der EA und des Wissens über historische Techniken
  • Förderung der nationalen und internationalen fachlichen Zusammenarbeit
  • Förderung qualitativer Standards in der EA
  • Führung einer Informations-, Beratungs- und Dokumentationsstelle (Fachstelle)

Um Synergien zu nutzen, soll die Fachstelle von EAS in Kooperation mit einer Universität und/oder einem Museum tätig werden. Konkrete Kooperationen werden gegenwärtig geprüft.